Winterlager 2026

11.01.2026

Dieses Jahr haben bei unserem Winterlager in Zweisimmen im Berner Oberland die Teilnehmer*innen Tagesberichte geschrieben:

29.12.25, verfasst von Frieda und Lotte

Heute in aller Frühe trafen wir uns am Bahngleis Nummer 6 in Radolfzell. Zuerst wurden wir in zwei Gruppen geteilt. Gruppe 1 fuhr mit knapperen Umstiegszeiten von 3 bis 17 Minuten, Gruppe 2 hatte Umstiegszeiten von 20 bis 30 Minuten. Wir fuhren mit Bus und Bahn nach St. Stefan Lengebrand.

Gruppe 1 kam um 12 Uhr an, Gruppe 2 kam eineinhalb Stunden später, also um 13:30 Uhr. Dort hatten wir Zeit auszupacken, danach wurden wir zu einer Besprechung im Speisesaal einberufen. Dort wurden alle organisatorischen Sachen geklärt. Danach spielten wir Gruppen- und Kennenlernspiele. Danach hatten wir Freizeit. Das Küchenteam schälte dann mit Tränen in den Augen eine Schale Zwiebeln und schnippelte Gemüse. Zum Abendessen gab es Couscous mit Gemüsepampe. Als Beilage gab es Tomaten, als Nachtisch gab es Kuchen. Dann mussten wir uns aussuchen, was wir Mittwoch machen wollen. Zur Auswahl standen Skifahren, Skitour für Fortgeschrittene, Schlittenfahren, Schneeschuhtour oder Schlittschuhlaufen. Die Jüngeren mussten um 21 Uhr ins Bett, die Älteren erst später.

30.12.25, verfasst von Frieda und Lotte

Heute morgen waren alle früh wach. Erstens wegen der Schneemaschine, zweitens wegen dem Teufel-Wecker des Küchenteams. Das Frühstück war lecker, es gab Brot mit verschiedenen Aufstrichen, Tofu, süßen Aufstrichen, außerdem Käse (es gab 20 kg). Es gab ebenfalls Schokomüsli. Nach dem Frühstück wurde sich fertig gemacht. Nach lustigen Aufwärmübungen fuhren wir mit Bus und Bahn zum Skigebiet. Dort mussten wir gefühlte 10 Stunden anstehen, bevor wir in die Gondel gehen konnten. Oben warteten wir dann auf alle, bis es endlich losgehen konnte. Die erste Abfahrt fuhren wir zusammen, dann gab es Mittagspause.

Dann gab es die Möglichkeit, auf die andere Seite zu queren oder weiter auf der Seite zu bleiben. Das Küchenteam hatte die Möglichkeit zu queren nicht. Auf der anderen Seite waren die Möglichkeiten besser, da erstens die Sonne schien, zweitens der Schnee nicht vereist war. Um 15:15 Uhr mussten alle, die die Möglichkeit zu queren genutzt hatten, zum Zug. Am Bahnhof gleich angekommen, spielten wir ein Spiel bis der Zug kam. Dann fuhren wir mit Bus und Bahn zurück zur Hütte, wo wir uns wesentlich auf die Älplermagronen freuten.

01.01.26

Wir durften ausschlafen, aber keinen Mittagsschlaf machen. Es wurde fürs LVS trainiert und Geländespiele gespielt, war cool.

03.01.26

Heute Morgen wurden wir um 8 Uhr zum Frühstück geweckt. Gegen 9:30 Uhr sind wir dann irgendwann auf Skitour losgelaufen, wobei drei von uns mit Schneeschuhen hochgelaufen sind. Flo hat dann für zwei die Skier und Tinka einem Poporutscher hochgetragen. Wir sind auf unserer Bergseite den Berg erst auf dem Weg, dann irgendwann auch querfeldein hochgelaufen. Wir mussten ein paar Mal abschnallen, weil es leider öfter mal Teile ohne Schnee gab. Es wurde auch nicht so wirklich die geplante Anfänger-Skitour, wir mussten nämlich einen ziemlich steilen Berg mit Spitzkehren und allem hochlaufen. Als wir dann irgendwann oben waren, abgefellt und uns noch kurz gestärkt hatten, sind wir dann auf der anderen Seite vom Berg abgefahren. Leider auf der Piste, denn daneben gab es keinen Schnee. Die Piste war sehr eisig und es war ein mega komisches Gefühl mit Tourenski auf der Piste zu fahren. Wir haben ab etwa der Hälfte eine schnelle und eine langsame Gruppe gemacht. Wir haben zwar letztendlich alle noch den frühen Zug bekommen, aber es war trotzdem gut. Nach dem Zug sind wir noch mit dem Bus gefahren und haben zu Hause erstmal geduscht. Irgendwer ist dann auf die Idee gekommen, während der Julei-Besprechung Schnee von oben vom Berg runterzutragen und einen Schneemann -  er wurde Bruno getauft - in der Küche zu bauen. Die Juleis sind nicht so sehr ausgerastet wie gedacht, manche fanden es sogar ganz cool. Das Abendessen war nicht so lecker, es gab Reis mit Curry. Der Reis war halt irgendwie komisch und der Rest war auch nicht so geil.

04.01.2026, verfasst von Alina 

Heute wurden wir um 08:00 Uhr geweckt. Wir sind dann alle mehr oder weniger schnell zum Frühstück gegangen und haben uns angezogen. Anschließend haben wir uns dann unten getroffen. Und auch wenn wir alle zusammen in den Bus gestiegen sind, haben wir uns für die Zugfahrt getrennt, da die Skifahrer in eine andere Richtung mussten wie die Schlittschuhfahrer. Nachdem wir 20 Minuten auf den Bus gewartet hatten, sind wir zur Eisbahn gefahren. Dort haben wir Schuhe und eine Robbe für alle ausgeliehen. Beim Anziehen der Schuhe haben erst Mal alle festgestellt, dass die sehr groß ausfallen und jeder musste 1-2 Größen kleiner nehmen. Auf der Eisbahn haben wir auch noch gemerkt, dass die Kufen richtig abgenutzt, viel zu breit und die Schuhe einfach generell scheiße sind. Das war natürlich erstmal ziemlich deprimierend. Ein paar haben es trotzdem geschafft, ganz gut zu fahren. Wir haben dann relativ schnell entschieden, dass wir 2 Gruppen machen. Die erste hat dann die frühere Verbindung nach Hause genommen und David ist dann 1,5 Stunden später mit seiner Gruppe auch zurückgefahren. Zum Mittagessen gab es Spätzle (ziemlich lecker). Danach konnten wir chillen oder sonst was machen. Irgendwann kamen die anderen, die haben dann auch noch bis zum Abendessen geduscht und gepackt. Zum Abendessen gab es eine Käse-Lauch-Suppe, die war ganz okay, und Spaghetti mit einer Linsen-Tomatensoße. Nach dem Essen haben wir alle Handschuhe und die Lagerbändchen bekommen. Abends wurden dann noch Spiele gespielt und abgespült bis man ins Bett musste. Nachts haben Niki und Nick, bis vier Uhr nachts, einen Disstrack gegen die Juleis gedichtet, gesungen, aufgenommen und zusammengeschnitten (davon gibt es bis heute leider keine Aufnahme).

05.01.2026, verfasst von Alina

Heute wurden wir um 07:20 Uhr von Tristan mit dem Satz "ihr habt 40 Minuten Zeit, bis das Zimmer leer sein muss, und ihr dürft erst danach frühstücken" geweckt. Also sind wir alle etwas schwerfällig aufgestanden, sind runtergegangen, haben uns fertig gemacht, sind wieder hoch gegangen und haben angefangen aufzuräumen. Bzw. wir hatten ja am Vortag etwas vorgepackt, so dass wir jetzt nur noch so Sachen wie Schlafsack usw. einpacken mussten. Nachdem alle ihr Gepäck runtergetragen hatten und das Zimmer einigermaßen leer war, sind wir frühstücken gegangen. Wir mussten aber ziemlich schnell wieder hoch und die Zimmer sauber machen. Irgendwann kam dann der Bus und wir mussten uns in zwei Gruppen aufteilen, weil wir mit 50 Leuten mit Gepäck nicht in den Bus gepasst hätten. Mit dem Bus sind wir zum Bahnhof gefahren, wo wir einen Zug nach Zweisimmen genommen haben. Dort hatten wir zwei Stunden Zeit, auf den Zug und die anderen zu warten. Zum Glück durften wir in Läden. So war es nicht ganz so langweilig und kalt. Kurz bevor der Zug kam, die andere Gruppe war gerade angekommen, haben wir alle zusammen ein Gruppenbild gemacht.

Amal hat sich sogar vorne auf die Straße gelegt. Danach haben wir unsere Sachen geholt und sind zum richtigen Gleis gegangen. Im nächsten Zug gab es dann auch mal was zu essen. Also die Juleis haben Brote geschmiert. Nach einer dreiviertel Stunde sind wir wieder umgestiegen. In dem Zug waren wir zum Glück länger unterwegs. Da wurde zum Teil auch geschlafen. Zum Schluss sind wir noch ein letztes Mal in einen Zug nach Konstanz umgestiegen. Der Zug hatte natürlich instant Verspätung, was eine gute Erinnerung daran war, dass wir wieder in Deutschland sind. In Konstanz haben wir zum Abschluss alle abgeklatscht und jeder hat sich auf den Weg nach Hause gemacht.